Twitter, Facebook, Xing, StudiVZ, WKW, Stayfriends, Youtube und Wikipedia. Bestimmt haben Sie diese Namen schon einmal gehört und sie haben etwas gemein – sie sind Soziale Medien, im Fachjargon Social Media genannt. Alle reden über die Social Networks – sie chatten, sie schreiben, sie tauschen sich in Gruppen aus und sie reden über den Sinn bzw. Unsinn der neuen sozialen Netzformen. Manch ein Networker agiert täglich über die sozialen Medien, andere widerum sind eher zurückhaltend.
Vielleicht geht es Ihnen genauso und Sie fragen sich, wie die Sozialen Medien nutzen? Gibt es überhaupt Nützliches aus der sozialen Medienlandschaft? Verstehe ich das Social Media Umfeld? Kann man tatsächlich Zielgruppen über Social Media erreichen?

Diese und andere Fragen erhalten wir von unseren Kunden täglich. Soziale Medien sind neu und sie haben sich in den vergangenen Jahren entwickelt. Berührungsängste sind deshalb nichts Ungewöhnliches. Wenn man pauschal nach dem Anwenderkreis der Social Media fragt, so bekommen wir nicht selten als Antwort die Nutzer der 15 bis 28 jährigen genannt. Wenn wir ihnen sagen, dass in einer Studie des Jahres 2009 festgestellt wurde, dass die in Facebook am Schnellsten wachsende Gruppe die 55 bis 65 jährigen Frauen sind, so ist das Staunen groß.
Die Gruppe der 55 bis 65 jährigen Frauen wachsen in Facebook am Schnellsten.
Insbesondere die ältere Generation unserer Gesellschaft wird die Sozialen Medien überproportional nutzen. Mit sozialen Netzwerken nehmen Menschen aller Altersgruppen am sozialen Leben teil. Sie tauschen sich dann aus, wenn ihnen Lust danach ist, sie trainieren sich im Schreiben, sie lernen wieder verstärkt fremde Sprachen. Der Geist wird angeregt und beansprucht, die Neugierde geweckt. Erinnern Sie sich an die Zeit, als zur Jahrtausendwende das Internet in Deutschland salonfähig wurde und die New Economy durchstartete? Alles schien möglich, alles wurde probiert. Keiner wusste so recht, wo die Reise hingeht und alles schien rechtens.
Gerade in Deutschland wurde die Generation junger Menschen, die fast täglich an Computern sitzen und spielen, argwöhnisch betrachtet. Es wurde bemängelt, das durch das Internet die Verdummung vorangetrieben würde, die Gefahren für die Gesellschaft nicht absehbar wären und das Lesen künftig kaum noch eine Rolle spielen würde.
Finden Sie das Bild der persönlichen Verdummung vor?
Als Amazon das Internet als Buchhändler revolutionierte passierte genau das Gegenteil. Die Menschen fingen an, sich für Bücher wieder zu interessieren. Sie lasen nicht nur selbst, sondern sie schenkten anderen geschriebene Worte und erfreuten sich daran, sie zu überraschen – ganz einfach per Mausklick. Der, der Bücher las gab nicht selten Rezensionen ab. Es war ihm ein Bedürfnis anderen seine Erfahrungen mitzuteilen. Wurden früher für teures Geld Lektoren in einem Verlagshaus beschäftigt, so schossen nun die freien Kritiker wie Pilze aus dem Boden. Die Kritik über die nicht ausgebildete Leserschaft ließ nicht lange auf sich warten.
Auch mit Wikipedia startete ein Experiment in den Sozialen Medien. Eine freie Enzyklopädie, geschaffen von Menschen wie Sie und ich? Sind wir jetzt alle Fachwissenschaftler geworden? Social Media verändert das Bewusstsein von Informationen. Internetnutzer und Social Media Anwender wollen sich nicht länger auf andere verlassen, die einem alles nur vorsetzen. Sie wollen selbst Hand anlegen und ihr gewonnenes Wissen preisgeben und mit anderen teilen. Es ist ein Urbedürfnis, Informationen zu übermitteln und Kommunikation zu betreiben. Der Unterschied zur klassischen Informationsübertragung liegt darin, dass wir die Informationen nicht mehr suchen müssen, sondern sie kommen künftig zu uns – durch Social Media.
Wikipedia ist laut einer Studie genauer als der Inhalt der Encyclodedia Britannica.
Es sind nicht nur die einfachen Menschen, die sich des Internets bedienen und neue Welten entdecken. Es ist die Faszination der Weite, die ich mit dem Internet erreiche. Die Lust nach Wissen ist der Schlüssel für den Nutzer Informationen auszutauschen. Das Wissen älterer Menschen wurde früher von Generation zu Generation übertragen bzw. überliefert. Dies passierte mündlich, durch Briefe, durch Schriftstücke und Bücher. Die Gesellschaft hat sich schon immer moderner Medien bedient. Denken Sie zurück an die Zeit, als Johannes Gutenberg den modernen Buchdruck erfand und ein maschinenbetriebenes Drucksystem mit beweglichen Lettern schuf. Bildung war nun nicht mehr einer besonderen Klientel vorbehalten, Wissen konnte nun in alle Volksschichten Einzug finden.
Durch Social Media vermitteln Menschen ihre Kenntnis in ihrer Sprache. Sie helfen anderen mehr über das Leben, über die Geschichte, über die Sachkenntnis und auch über die Produkte oder die sonstigen Leistungen zu erfahren. Sie sind quasi Berater in allen Lebenslagen. Wo immer man sich aufhält, wann immer man sich Zeit nimmt, es wird zu jeder Tages- und Nachtform ein Ansprechpartner verfügbar sein, der etwas zu erzählen weiß oder einfach nur zuhört. Menschen werden nicht mehr alleine sein.
Die Email-Adresse ist überholt.
Um Soziale Medien nutzen zu können wird künftig keine Email-Adresse mehr notwendig sein. Zur Informationsübermittlung reicht ein technisches Signal, das mir zeigt, dass Nachrichten vorliegen. Die mobile Information, genutzt durch Smartphones, wird überproportional zum Persönlichkeitsmerkmal eines jeden Menschen in den Industrieländern werden. Die ständige Verbindung mit der Außenwelt wird dazu beitragen, dass Leben anderer in Echtzeit verfolgen und kennen lernen zu können. Das Nutzerverhalten des Individuums wird es möglich machen, genaue Bedarfsanalysen zu ermitteln. Für Medienkritiker ein willkommener Anlass auf die Gefahren der vermeintlich verlorenen Persönlichkeit aufmerksam zu machen.
Das Vertrauen der Empfehlung wird der Wachstumsmotor in Ihrem Unternehmen sein.
Social Media zu verstehen beginnt beim Zuhören. Gerade dann, wenn Sie gezielt die Kanäle der Sozialen Medien nutzen möchten, müssen Sie die Sprache dieser Gemeinde verstehen. In einer Studie aus dem Jahr 2009 wurde festgestellt, dass es den Menschen wichtiger ist, wie ihresgleichen Leistungen und Services bewertet, als das beispielsweise Google für sie tut. Gut 78% aller befragten Konsumenten gab an, dass sie Empfehlungen aus ihrem sozialen Umfeld vertrauen. Der Begriff der Mundpropaganda erfährt eine ganz neue Bedeutung. Im Vergleich dazu gaben lediglich 14% Prozent an, Sie vertrauen der Werbung. Und gerademal 18% der Fernsehwerbung wird als rentabel angesehen. 90% aller Befragten gab an, Fernsehwerbung wegzudrücken, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Social Media Marketing wird in vielen Unternehmen künftig eine höhere Gewichtung bekommen.
Nutzen Sie für Ihren Betrieb Soziale Medien, in dem Sie Ihre Kunden mit dem Mehrwert vertraut machen. Nehmen Sie ihnen die Angst und binden Sie sie in Ihre Vertriebsinformationen mit ein. Geben Sie ihnen die Möglichkeit der Mitgestaltung und kommunzieren Sie die Kontrollmöglichkeiten ihrer persönlichen Daten. Das Vertrauen, das Sie Ihren Kunden heute schenken, wird die Kaufkraft von Generationen des Heute und des Morgens für Ihr Unternehmen sein.
Wie Sie Social Media für Ihren Betrieb optimal nutzen, erzählen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch – jetzt Beratungstermin vereinbaren!