Recruiting-Events

Der Fachkräftemangel ist seit Wochen immer wieder Tenor der Medien, gerade jetzt in der Aufschwungphase. Noch sieht alles in Deutschland geordnet und ruhig aus. Die Arbeitslosenzahlen sind stabil, die Wirtschaft zieht an und der Export boomt. Junge Menschen streben auf und entscheiden sich für Studium oder Beruf. Die Betriebe sind aber schon jetzt aufgefordert, mit wachen Augen dem Nachwuchs zu begegnen. Nahezu jede Branche muss frühzeitig werben und ihren künftigen Mitarbeitern interessante Leistungen bieten, damit Kandidaten sich für diesen Beruf entscheiden.

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Mit Rekrutierung und Ausbildung von der Stange werden Unternehmen kaum noch qualifizierte Ausbildungskräfte gewinnen können. Die Ansprüche auf beiden Seiten wachsen. Erschwerend kommt hinzu, dass Bewerber in Teilen nicht mehr die erforderlichen Bewerbungsqualifikationen aufweisen und eine Ausbildungsreife vermissen lassen. Das fordert Betriebe zu neuen Maßnahmen. Sie haben früher mit der Werbung um die Besetzung neuer Ausbildungsplätze zu beginnen und müssen sich breiter aufstellen und sehr aktiv agieren. Die individuelle Ansprache ist von großer Bedeutung, hier ist auch Differenzierung gefragt.

Ein Blick in die neuen Bundesländer zeigt, dass der Wandel vom Anbieter- zum Nachfragemarkt weit fortgeschritten ist. Die alten Bundesländer genießen aufgrund derzeitiger doppelter Abitursjahrgänge (G8/G9) noch einen privilegierten Status, der spätestens im Jahr 2015 stark abnimmt. Das Konkurrieren um die jungen Menschen wird dann schon eher einem Wettkampf gleichen, nicht nur unter den Unternehmen, sondern auch mit den Bildungsinstitutionen. Dabei sollten man nicht vergessen, dass im globalen Wettbewerb andere Länder vor ähnlichen Problemen stehen und sprachlich talentierte Kandidaten durchaus eine Karriere im Ausland bieten könnten.

Auf der einen Seite wird ein Mangel in Erziehungsfragen aus dem Elternhaus bei jungen Menschen festgestellt und dazu ein Mangel an qualifizierter Schulausbildung. Auf der anderen Seite fühlen sich junge Menschen durch die Ansprüche der Betriebe nicht richtig verstanden und vertreten. Die technologisch neuen Möglichkeiten, die das Internet und die Sozialen Medien mitsichbringen, sind in zahlreichen Betrieben noch gar nicht angekommen. Auf beiden Seiten sind Anpassungsprozesse von Nöten, um gegenüber dem harten Wettbewerb im globalen Markt bestehen zu können. Unternehmen haben hier Vorbildfunktion, sie müssen die Chancen junger Menschen aufzeigen und sie für ihre Ideen gewinnen.

Gut vorbereitete Betriebe sind in ihren Entwicklungen schneller anpassungsfähig, als das beispielsweise Schulen und Universitäten tun können. Die Prozesse unseres Bildungssystems gleichen einem Koloss, der sich nur schwer bewegen lässt. Die vielen fehlenden einheitlichen Standards tragen dazu bei, dass jedes Bundesland seinen eigenen Bildungsstandard schreibt. Die fehlende Anerkennung untereinander und das große Nord-Süd-Gefälle tragen dazu bei, dass Bildung in Deutschland nur geringes Fortkommen ermöglicht. Die alljährlichen PISA-Studien belegen dies. Deutschland verbessert sich und zeigt leichte Fortschritte, doch schwimmt es weiterhin im Mittelfeld und ist von den skandinavischen Ländern, im Europavergleich, weit entfernt.

Es gehört schon ein geschicktes Ausbildungsmarketing dazu, um die Bedürfnisse auf Seiten der Bewerber und der Unternehmen zu befriedigen. Die Gräben zu unterschiedlichen Vorstellungen und Ansprüchen lassen sich aber überwinden. Es geht nicht mehr darum irgendetwas zu tun, es geht darum gezielt Berufsanwärter zu rekrutieren. Eine breite Unternehmenspositionierung, ein hohes Maß an Qualität gepaart mit individueller Vielfalt und den Blick auf das Ziel gerichtet dessen was man tut, wird dem Erfolg und der Verantwortung gerecht werden. Die Nutzung von Sozialen Medien sind eine Komponente, um Kandidaten rekrutieren zu können. Ein ansprechender Videofilm in Youtube, eine Gefällt-mir-Seite auf Facebook mit einer Fangemeinde oder ein Twitterkanal mit News und Gewinnspielen sind Teile kombinierbarer Maßnahmen für erfolgreiches Rekruting. Recruiting-Events auf Verbrauchermessen, bei Tag-der-offenen-Türen, Gewerbeshows oder auch ausgeschriebenen Azubiwochen helfen, den künftigen Beruf anschaulich und nahbar zu machen. Angebote zu Berufspraktika geben den Kandidaten den praxisnahen Einblick, aus dem oftmals Ausbildungsverträge entstehen, die dann auch eingehalten werden.

Individualität in der Ausbildungsvorstellung eines Betriebes mit den modernen Medien und Netzwerken schaffen eine gute Grundlage für professionelles Recruiting-Marketing. Unser Knowhow hilft den Unternehmen mit der richtigen Konzeptionierung und Koordinierung, passende Bewerber zu finden. Nutzen Sie unser Beratungsangebot für ein besseres Mitarbeiter-Management.

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